Geschichte der Hub

Erstmalige urkundliche Erwähnung: In einem montfortischen Güterverzeichnis aus dem Jahre 1363 wird Ulins Hof an der Hueb genannt.

1537: Als Grenzpunkt von Tosters wird der Pfandbrunnen in der Hub angeführt.

1588: Hainrich Zurlautt und seine Gattin Ellsbetha Cisterin, wohnhaft „an der Hueb yn dem Kirchspell Sannct Cornely“, nehmen bei dem edlen hochgelehrten Herrn Dr. med. Gabriel Hummelberg, Bürger von Feldkirch, einen Kredit von 48 Gulden auf.

Der 1664 geborene Mathias Wagner war Sartor (Schneider) an der Hub.

1698: Hans und Ulrich Zerlauth an der Hub bezahlen an Lehenszins für die Hubner Halden sieben Schilling Pfennig an die Herrschaft Altschellenberg im Fürstentum Liechtenstein.

1732: Streit zwischen Tostner und Huber Bauern wegen der Weidenutzung durch Ochsen, Kühe im Ochsenried im Huberried, Gerichtsbeschluss: gemeinsames Auftreiben ins Ried, Gemeindebeschluss Tosters: das Ochsenried wird eingeschlagen (umzäunt).

1735: die Bauern der Hub entführen die während der Nacht im Ried befindlichen Tostner Ochsen.

1745 – 1775: ein Barbier Johann Wagner lebt auf der Hub.

Rudolph Walck und Katharina Kühne, die im Haus Nr. 8 in der Hub wohnten, das bis April 1785 zur Pfarre Tisis gehörte, wurden vom Tisner Pfarrer Willibaldus von Staader der Pfarre Tosters zugeteilt.

Bis Dezember 1834 bestand in der Hub eine Filiale der Volksschule, als Lehrergehilfe wirkte Johann Kühne.

In der Hub wurden auf zahlreichen Grundstücken Weinreben angepflanzt. 1849 gab es in der Hub drei Torkel (den zimmermännischen, den schöchischen und den walkischen Torkel).

Das Armenhaus von Tosters war das Haus Nr. 13 in der Hub. 1863 beschwerte sich Pfarrer Weißhar über die dortigen katastrophalen Zustände. Im von drei Personen bewohnten Haus fehlte das Dach und die Hauswand war vom Einsturz bedroht.

Die „Mayer-Musik“ aus der Hub, bestehend aus Mitgliedern der in der Hub stark vertretenen Mayer-Sippe, war von den Achtzigerjahren des 19. Jahrhunderts bis zum Ersten Weltkrieg eine sehr bekannte Tanzkapelle.

Laut Heimatbuch Tisis, S. 217, kam die Parzelle Hub 1785 von Tisis zu Tosters; dafür gibt es allerdings keinen Beweis/Beleg!

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