Geschichte

WassertreteIm 19. Jahrhundert hatte die Hub ihre eigene Wasserversorgung mit  Quellen und Wasserfassungseinrichtungen im Rüttelewald. Nach dem Anschluss der Hubner Haushalte an die zentrale Feldkircher Wasserversorgung lagen alle diese Einrichtungen brach.

Die Agrargemeinschaft Tosters initiierte Mítte der 90er Jahre des 20. Jahrhunderts Überlegungen, die vorhandenen Anlagen einer sinnvollen Wiederbelebung zuzuführen. Im Jahr 1997 wurden diese Pläne konkreter und die Funkenzunft Hub wurde von der Agrargemeinschaft Tosters gebeten, das Projekt einer Wassertrete im Rüttelewald umzusetzen. Die rührige Truppe unter dem damaligen Funkenmeister Wolfgang Mayer, und der Projektleitung von Markus Dejaco nahm die Herausforderung gerne an. Am 06. Mai 1998 wurde mit den Aushubarbeiten begonnen. Zwischen Mai 1998 und Mai 1999 wurde das Projekt „Wassertrete Rüttele“ – die Kosten wurden zur Gänze von der Funkenzunft aus Vereinsmitteln aufgebracht  – in rund 35 Arbeitseinsätzen unter Leistung von ca. 700 Arbeitsstunden in die Tat umgesetzt. Großes Augenmerk wurde auf eine besonders harmonische, landschaftsschonende und naturnahe Ausführung gelegt.

Am 30. Mai 1999 wurde das neu errichtete Kleinod im Rahmen in einer von Pfarrer Elmar Simma zelebrierten Messfeier und unter großer Anteilnahme der Hubner Bevölkerung ihrer Bestimmung übergeben.

Seit der Eröffnung erfreut sich die idyllisch gelegene Einrichtung bei vielen Wanderern und Spaziergängern, die den Weg von St. Corneli in die Hub benützen, großer Beliebtheit.

Besonderer Dank gilt Frau Margit Zerlauth und unserem unvergessenen Gründungsmitglied Dietmar Mayer (1932 – 2010) die durch ihren Einsatz und ihre  visionären Vorgaben maßgeblich zur Verwirklichung des Projektes „Wassertrete Rüttele“ beigetragen haben.

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